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Presse und Rezensionen zum Reiseroman:
"Der Krokodilfelsen. Sehnsucht nach Sri Lanka"
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Backnanger Kreiszeitung vom 11.05.2006:
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Stuttgarter Nachrichten vom 26.09.06:
Sehnsucht nach dem früher so paradiesischen Sri Lanka
Claudia Ackermann aus Backnang hat ihren ersten Reiseroman geschrieben
Backnang - Durch die starken Unruhen, vor allem im Osten des Landes gerät Sri Lanka immer wieder in die internationalen Schlagzeilen. Mehrfach hat die Backnangerin Claudia Ackermann den Inselstaat besucht - und ihre Erlebnisse literarisch zu dem Reiseroman "Der Krokodilfelsen - Sehnsucht nach Sri Lanka" verarbeitet.
Vor einigen Jahren "es ist schon ziemlich lange her" war sie als unerfahrene Rucksacktouristin zwölf Monate in Asien unterwegs. Indien, Nepal, Thailand, Malaysia und Singapur waren die Stationen, doch die meiste Zeit verbrachte sie in Sri Lanka. An der Westküste lernt die Ich-Erzählerin die schon damals typische Traveller-Szene kennen: Individualreisende und Aussteiger aus den verschiedensten Nationen. Doch auch dort wird das Urlaubsparadies bereits von politischen Unruhen gestört.
Drastisch schildert sie im Roman eine Bombenexplosion in der Hauptstadt Colombo: "Die Gäste drängten in Panik zum Ausgang, und ich versuchte ebenfalls, die Tür zu erreichen. Aber ich wurde zur Seite gestoßen, stolperte und stürzte. Füße trampelten über meinen Rücken hinweg."
Sie reist an die touristisch kaum erschlossene Ostküste der Tropeninsel, in einem Fischerdorf lernt sie einen Tamilen kennen, mit dem sie eine besondere Beziehung verbindet. Später folgt ein Trip nach Goa, an die Westküste Indiens - wo es schon damals legendäre Partys gab, wo Mädchen mit Henna gefärbten Haaren sich in Trance tanzen, bis ihre Füße vom Sand wund gerieben sind.
Eine chronologische Beschreibung der damaligen Entwicklungen soll ihr Roman nicht sein, versichert Claudia Ackermann. Verschiedene Personen verschmolzen zu einer, manche Beobachtungen spinnt die Autorin einfach in eine völlig andere Richtung weiter. Während ihres Studiums der Ethnologie und Germanistik in Köln fand sie Notizen und Unterlagen aus jener Zeit, und da reifte die Idee, das Ganze zu Buch zu bringen. Herausgekommen ist ein unterhaltsamer, spannend zu lesender Reiseroman, der die durchaus paradiesischen Empfindungen beschreibt, aber auch die massiven Probleme Sri Lankas nicht beschönigt.
Fasziniert habe sie "die Schönheit der tropischen Insel mit ihren palmengesäumten Stränden und dem türkisblauen Meer, üppiger Vegetation und ausgedehnten Reisfeldern", sprudelt es aus ihr heraus. Umso mehr betrübt sie die politische Situation, der latente Bürgerkrieg und die Folgen des Tsunami. Derzeit arbeitet Claudia Ackermann, die Mutter einer 11-jährigen Tochter ist, als freie Journalistin und ist Mitautorin eines neuen Backnanger Jahrbuchs, das in Kürze veröffentlicht und im Backnanger Helferhaus vorgestellt wird.
(Dirk Herrmann, Stuttgarter Nachrichten)
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Hamburg
Forum der Reisespinne am 27.11.06:
Buchbesprechung: "Der Krokodilfelsen - Sehnsucht nach Sri Lanka"
Der Krokodilfelsen - Sehnsucht nach Sri Lanka
Ein Reiseroman
Als ich vor einiger Zeit das Buch Der Krokodilfelsen" geschenkt bekommen habe, hat es lange Zeit auf meinem zu-lesen"-Tisch neben der Couch verbracht. Auf der einen Seite hat es mich gereizt, mal wieder etwas über Sri Lanka zu lesen - auf der anderen Seite hat mich eine Passage in der Inhaltsangabe auf der Rückseite abgeschreckt: In einem Fischerdorf lernt sie (Anmerk.: die Hauptperson) den charismatischen Tamilen Suriya kennen. Doch die sich entwickelnde Beziehung wird von den Auswirkungen des Bürgerkrieges eingeholt
"
Sollte ich mich tatsächlich mit einem Buch befassen, bei dem ich nach der Hälfte schreien möchte Hört mit dem Geknutsche auf, ich will 'was über Land und Leute lesen!"?
Irgendwie habe ich es dann doch geschafft, das Buch länger als bis zum Durchlesen der Inhaltsangabe in der Hand zu halten und kann, nun da ich die letzte Seite umgeblättert habe, nur sagen, dass ich mich ganz fürchterlich getäuscht habe! Das Buch ist keine Vom Winde verweht"-Schnulze vor einer sich in Herzschmerzangelegenheiten so gut machenden Bürgerkriegskulisse. Ich hätte mich einfach stärker an die Bezeichnung ein Reiseroman" halten sollen.
Wer sich also nicht abschrecken lässt, der unternimmt zusammen mit der Autorin Claudia Ackermann auf knapp 200 Seiten einen sehr unterhaltsamen Kurztrip nach Sri Lanka mit einem kleinen, ernüchternden Abstecher nach Indien.
Rückblickend ist es schwierig zu sagen, ob eigentlich die Handlung oder die Beschreibung der Menschen, ihres Verhaltens und der Landschaft im Vordergrund steht. Geschickt verwebt Claudia Ackermann touristische Informationen mit einer Vielzahl von kleinen Details, die bei jedem ehemaligen Sri Lanka Urlauber Erinnerungen wachrufen, und mischt sie mit einer abwechslungsreichen Geschichte.
Kleinere Ungereimtheiten (Schließlich erreichten wir den Bahnhof von Nuwara Eliya." Anmerkung: Nuwara Eliya hat keinen Bahnhof. Der nächste Bahnhof ist in Nanu Oya, etwa 9 Kilometer entfernt) fallen beim Lesen nicht auf oder sind schnell unter künstlerischer Freiheit verbucht - immerhin handelt es sich ja nicht um einen Reiseführer, sondern um einen Reiseroman. Aber gerade was die im Buch geschilderten Sitten und Gebräuche angeht, so kann Der Krokodilfelsen" es durchaus mit einem Reiseführer aufnehmen. So ganz nebenbei erfährt der Leser, z.B. warum die linke Hand besser nicht zum Essen genutzt wird, was Frauen im Gedränge im Bus passieren kann und welche Verhaltensweise man bei Straßensperren lieber nicht an den Tag legt.
Auf diese Weise empfiehlt sich das Buch nicht nur für ehemalige Sri Lanka Touristen zum Schwelgen in Erinnerungen, sondern auch zum Aneignen einiger Do's and dont's" vor der ersten Reise.
Mir hat das Lesen, nach meiner anfänglichen Zurückhaltung, Spaß gemacht und das Ende des Buches war schneller erreicht, als ich es mir gewünscht hätte.
(Jan Hennings, Redaktion Reisespinne, Hamburg)
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